Entdecken Sie Montessori bei pop e poppa

Bei pop e poppa schaffen wir eine Umgebung, die den Rhythmus jedes Kindes respektiert, die Selbstständigkeit fördert und das Selbstvertrauen stärkt.

Ihr Kind lernt bereits selbst.

Was, wenn seine Kita diesen natürlichen Antrieb unterstützen würde?

Von den allerersten Tagen an erkundet Ihr Kind die Welt mit einer bemerkenswerten natürlichen Neugier. Es beobachtet, tastet, experimentiert und wiederholt. Genau das entdeckte Maria Montessori vor über einem Jahrhundert, als sie Kinder beobachtete, die in einem sorgfältig gestalteten Raum frei ihre Aktivitäten wählen konnten. Ihre Schlussfolgerung, heute durch die moderne Neurowissenschaft bestätigt, lässt sich in einem Satz zusammenfassen.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

Diese Philosophie prägt auch den Alltag in unseren Kitas. Wir bieten Kindern eine Umgebung, welche ihren Rhythmus berücksichtigt und ihre Entfaltung fördert.

Die Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik

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Das Kind und seine individuelle Entwicklung

Die Montessori-Pädagogik sieht das Kind als aktiv handelndes Wesen, das seiner inneren Entwicklung folgt und aus eigenem Antrieb seine Umwelt erforscht. Lernen geschieht nicht durch Belehrung, sondern durch eigene Erfahrung, in einer Umgebung, die Struktur, Freiheit und Anregung bietet.
Die individuelle Entwicklung steht im Zentrum: Es wird weder verglichen noch bewertet. Kinder bekommen die Zeit, die sie brauchen, um Fähigkeiten zu entdecken und zu vertiefen.

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Die vorbereitete Umgebung

Maria Montessori ging davon aus, dass jedes Kind über einen inneren Bauplan verfügt, welcher über Entwicklungstempo und Interessen des Kindes bestimmt. Mit einer entsprechend vorbereiteten Umgebung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Kinder selbständig handeln, eigene Erfahrungen sammeln und sich in ihrem eigenen Tempo entfalten können – begleitet von Vertrauen, Klarheit und Orientierung.

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Lernen durch die Sinne und Bewegung

Kleine Kinder entdecken die Welt durch Tastsinn, Sehsinn, Gehör, Geschmack und Geruch. Montessori-Materialien sind speziell darauf ausgelegt, die Sinnesentwicklung zu fördern und sowohl die Fein- als auch die Grobmotorik zu schulen. Wasser einfüllen, Formen stapeln, nach Farbe oder Grösse sortieren… jede praktische Tätigkeit entwickelt nachhaltige kognitive und motorische Fähigkeiten.

Montessori trifft auf unsere eigene pädagogische Vision

Die Montessori-Methode ist keine starre Formel. Das Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ von Maria Montessori prägt verschiedene Aspekte unserer täglichen Praxis in unseren Kitas. Die Kinder werden ermutigt, Aufgaben entsprechend ihren eigenen Fähigkeiten und ihrem Wissen zu übernehmen, die Erwachsene sonst für sie erledigen würden.

Sich beim Essen selbst bedienen, die eigene Aktivität auswählen, Dinge wieder an ihren Platz räumen… so wird jeder Moment des Tages zu einer Gelegenheit zum Lernen und Wachsen.

Unsere Kitas gehen über die strikte Anwendung der Montessori-Pädagogik hinaus und arbeiten nach einem ganzheitlichen pädagogischen Ansatz. Unsere pädagogische Alltagspraxis wird durch Reflexion und kontinuierliche Weiterentwicklung geprägt, gestützt auf verschiedene pädagogische Ansätze und die neuesten Erkenntnisse der Entwicklungsneurowissenschaft, um ein ausgewogenes und ganzheitliches Programm anzubieten. Unsere Vision teilt eine grundlegende Überzeugung mit Maria Montessori: Jedes Kind ist einzigartig und die Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind muss auf Respekt, Aufmerksamkeit und Vertrauen aufgebaut sein.

Sprache

Die Kinder lernen über alle Sinne: Sie hören Laute, ertasten Buchstaben, legen Wörter und benennen Dinge. Sie stellen die Verbindung von gesprochenem Laut und sichtbarem Symbol her, ein wichtiger Schritt in Richtung Schrift. 

Sinneswahrnehmung

Mit den Montessori-Materialien lernen Kinder, genau hinzusehen, zu hören, zu tasten. Sie vergleichen, ordnen, benennen und finden Gesetzmässigkeiten. Diese Schulung der Sinne ist die Grundlage für kognitive Leistungen wie Sprache, Mathematik oder logisches Denken. 

Farberkennung

Die bewusste Wahrnehmung von Farben unterstützt das Erkennen von Zusammenhängen und fördert das eigenständige Lernen und die Orientierung der Kinder.

Auditives Gedächtnis

Stimmen, Klänge und Umgebungsgeräusche werden wahrgenommen, eingeordnet und unterschieden.

Übungen des praktischen Lebens

Die Kinder erleben Selbstwirksamkeit durch Alltagsaufgaben wie Anziehen, Aufräumen, Tischdecken und Giessen.

Motorische Entwicklung

Praktische Übungen und Materialien fördern die Hand-Augen-Koordination sowie die Fein- und Grobmotorik der Kinder und stärken dabei motorische Fähigkeiten wie Greifen, Laufen, Gleichgewicht und Raumwahrnehmung.

Möchten Sie mehr erfahren?

Entdecken Sie unsere pädagogische Vision «mein pfad ins leben», der jedes Kind vom ersten Tag in unserer Kita bis zum Kindergarteneintritt auf seinem individuellen Weg des Aufwachsens begleitet.

Jede dieser Kitas integriert Montessori-Prinzipien in ihr pädagogisches Programm und profitiert dabei von der Expertise und Unterstützung des pop e poppa Netzwerks.

Häufig gestellte Fragen zu Montessori-Kitas

01

Wie fördern wir die Selbstständigkeit der Kinder?

In unseren Kitas übernehmen die Kinder die Alltagsaufgaben weitgehend selbst, zum Beispiel Anziehen, Tischdecken oder Aufräumen. Die Umgebung ist bewusst so gestaltet, dass selbstständiges Handeln möglich ist: Materialien und Gegenstände sind für Kinder erreichbar und Routinen sind klar strukturiert.

Unsere Fachkräfte beobachten die Kinder aufmerksam, bieten einfühlsame Begleitung an und greifen nur ein, wenn es nötig ist. Auf diese Weise erleben die Kinder Selbstwirksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.

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Was sind Montessori-Materialien und warum sind sie wichtig?

Montessori-Materialien sind speziell entwickelte Lernmittel, die Kindern helfen, selbstständig und in ihrem eigenen Tempo zu lernen. Sie sind klar strukturiert und konzentrieren sich jeweils auf ein bestimmtes Lernziel, sodass Kinder Schritt für Schritt Erfahrungen sammeln können. Die Materialien sprechen mehrere Sinne an und machen abstrakte Konzepte wie Sprache oder Mathematik greifbar und konkret. Dieser handlungsorientierte Ansatz ermöglicht es Kindern, durch Tun zu lernen und ein nachhaltiges Verständnis zu entwickeln.

In unseren Kitas werden Montessori-Materialien von den Fachkräften sorgfältig eingeführt. Anschliessend haben die Kinder Zeit, selbstständig zu arbeiten, zu üben und ihre Fähigkeiten zu vertiefen.

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Was sind die Lernbereiche in der Montessori-Pädagogik?

Die Montessori-Pädagogik gliedert sich in fünf Kernlernbereiche, die die ganzheitliche Entwicklung des Kindes unterstützen:

  • Übungen des praktischen Lebens: Die Kinder üben allgägliche Handlungen wie Einschenken, Schneiden, Tischdecken, Anziehen oder Putzen. Diese Aktivitäten fördern Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und das Verständnis für Alltagsroutinen.
  • Sensorische Materialien: Die Kinder erkunden Farben, Formen, Töne, Gewichte und Texturen. Sie verfeinern ihre Sinne, vergleichen und klassifizieren und stärken dabei Wahrnehmung und Konzentration.
  • Sprache: Die Kinder arbeiten mit Buchstaben, Lauten, Wortkarten oder kleinen Schreibübungen. Sie üben Sprechen, Lesen und Schreiben auf spielerische und aktive Weise.
  • Mathematik: Die Kinder verwenden Hilfsmittel wie Zahlenstäbe, Zählperlen oder Mathematikmaterialien, um Zahlen, Mengen, Folgen und Rechenoperationen sichtbar und konkret zu machen.
  • Kosmische Erziehung: Die Kinder entdecken Natur, Umwelt, Kultur und Gesellschaft durch Beobachtung, Experimente, Geschichten oder Gartenarbeit. Sie lernen Zusammenhänge zu verstehen und entwickeln ein Verantwortungsgefühl für die Welt.
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Was ist die Rolle der Fachkraft in der Montessori-Pädagogik?

In der Montessori-Pädagogik begleiten Fachkräfte die Kinder, anstatt sie zu belehren. Sie beobachten aufmerksam und greifen nur dann ein, wenn es nötig ist, mit dem Ziel, die Selbstständigkeit, Konzentration und Initiative der Kinder zu fördern.

Zentrale Aspekte dieses Ansatzes :

  • Begleiten statt belehren: Die Fachkraft gibt keine fertigen Lösungen vor, sondern schafft Bedingungen, unter denen Kinder selbst entdecken und lernen können.
  • Geduld und Respekt: Die Fachkraft vertraut darauf, dass jedes Kind seinen eigenen Bauplan hat.
  • Fehlerfreundlichkeit: Fehler werden als Lernchancen betrachtet, nicht als Versagen.
  • Vorbereitete Umgebung: Materialien und Räume sind so gestaltet, dass Kinder selbstständig handeln können.
  • Kurz gesagt ist die Fachkraft eine Beobachterin, verlässliche Bezugsperson und eine Begleiterin, die die Bedingungen schafft, damit Kinder aktiv lernen und sich selbst entfalten können.