Werden Sie nach dem Mutterschaftsurlaub noch weiterstillen? Die schweizerische Gesetzgebung sieht Möglichkeiten vor, die Sie von Ihrem Arbeitgeber einfordern können. Als Betreuungseinrichtung für Ihr Baby unterstützt pop e poppa Sie mit Zusatzleistungen für mehr Flexibilität und stellt bei der Planung neuer Kitas sicher, dass entsprechende Räumlichkeiten zum Stillen zur Verfügung stehen.

Die WHO, die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfehlen, vier bis sechs Monate ausschliesslich zu stillen, bevor Sie die Ernährung Ihres Babys mit anderen Lebensmitteln ergänzen. In der Folgezeit wird empfohlen, neben der Einführung der Beikost so lange weiter zu stillen, wie Mutter und Kind es möchten (lesen Sie hierzu unseren Artikel «Warum, wie lange und “wie” soll man stillen?»). Natürlich entscheidet allein die Mutter, ob sie überhaupt stillen möchte und wenn ja, wie lange. Die Mitarbeitenden von pop e poppa akzeptieren die Entscheidung der Mutter in jedem Fall.

Allerdings ist in der Schweiz der Mutterschaftsurlaub auf 14 Wochen begrenzt was nicht unbedingt förderlich ist, wenn man länger stillen möchte. Um rechtzeitig abstillen zu können, stillen manche Mütter schon sehr früh deutlich weniger und hören ganz damit auf, bevor die Rückkehr in den Beruf ansteht (siehe die schweizerischen Statistiken zum Thema Stillen). Was also sollte eine Mutter tun, wenn sie weiter stillen möchte?

Wie steht die schweizerische Gesetzgebung zum Stillen im Beruf?

Im ersten Lebensjahr Ihres Kindes dürfen Sie während der Arbeitszeit stillen. Egal, ob Sie stillen oder die Milch abpumpen, die dafür benötigte Zeit zählt als Arbeitszeit. Das heisst, dass Sie keine Überstunden machen müssen, um die Zeit auszugleichen!

Wenn Sie zum Stillen das Unternehmen verlassen müssen, haben Sie Anspruch auf: 

  • 90 Minuten pro Tag bei einer täglichen Arbeitszeit von mindestens sieben Stunden, 
  • 60 Minuten ab einer Arbeitszeit von vier Stunden und mehr,
  • 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von weniger als vier Stunden.

Allerdings stellt der Verein Arcade des Sages-Femmes fest: «Zahlreiche Unternehmen haben diese Bestimmungen noch nicht umgesetzt. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Recht zu stillen am Arbeitsplatz geltend machen Also sind Sie am Zug! 

 

Ein Hilfsmittel für die Karriereplanung

Um berufstätige Frauen und deren Vorgesetzte zu unterstützen, hat Travail.Suisse www.mamagenda.ch entwickelt. Diese kostenlose Online-Plattform beleuchtet Themen rund um die Mutterschaft und lädt dazu ein, sich schon im Vorfeld ausreichend und konstruktiv auszutauschen. 

 

Mehr Flexibilität mit den Zusatzleistungen von pop e poppa

Bei pop e poppa stehen das Kind und seine Familie im Mittelpunkt unseres Tuns, deshalb bieten die Kitas in unserem Netzwerk innovative Lösungen an, die auf die Bedürfnisse von Familien in der heutigen Zeit zugeschnitten sind.

In einigen Kitas von pop e poppa können die Mütter in einem behaglichen und ruhigen Raum ihr Baby ganz ungestört stillen. In jeder Kita informiert Sie die Leitung gern über die Möglichkeiten, tagsüber zu stillen, sowie über die Möglichkeit, Muttermilch mitzubringen, die Sie für Ihr Baby abgepumpt haben, damit es sie tagsüber trinken kann. Die Kitaleitung ist immer gern bereit, eine Lösung zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht.  

Darüber hinaus ermöglichen Zusatzleistungen wie «pep extended» es Ihnen, die Kitazeiten Ihres Kindes unkompliziert anzupassen. Sie haben mehr Flexibilität bei der Betreuungszeit und können dadurch Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren.

Die angebotenen Zusatzleistungen variieren je nach Kita (Zurich und Bern)– weitere Details finden Sie auf unserer Website.