Es geht nichts über eine Dosis Süssigkeiten, um Weihnachten ein wenig mehr Magie zu verleihen. Und wenn diese Leckereien als Familie zubereitet werden, ist „Love is all around„! Entdecken Sie die Ratschläge einer Ernährungsberaterin für Kleinkinder , die uns auch ein leckeres neues Rezept anbietet.

Was könnte gesünder sein als ein Guetzli, voller Liebe und Lachen? Gemeinsame Momente mit Ihrem Kind sind die beste Zeit für die Stimmung und die Gesundheit! Wenn es um „Spass“-Lebensmittel wie Weihnachtsguetzli geht, sind nicht so sehr die Zutaten im Rezept wichtig, sondern die Art und Weise, wie sie zubereitet und gegessen werden„, erklärt Roger Batalla, ein  Kleinkindern spezialisierter Ernährungsberater FH. „Anstatt aus Süssigkeiten verbotenen Lebensmitteln zu machen – was den gegenteiligen Effekt zum gewünschten haben kann – raten wir dazu, sie in Massen und regelmässig zu essen, und zwar gemeinsam mit der Familie, sie zu teilen und zu geniessen“.

Das Backen von Weihnachtsguetzli mit den Kleinen ist – wie jedes andere Rezept auch – eine gute Gelegenheit, Ihrem Kind etwas über Ernährung beizubringen. Dazu gehört, sich über alle Zutaten zu informieren – anders als bei Fertiggerichten, die manchmal viel Zucker, Salz oder „versteckte“ Fette enthalten. „Es hilft den Kindern zu verstehen, was sie essen. Es ist auch eine gute Gelegenheit, über Zutaten zu sprechen: Sie können Ihr Wissen vermitteln, nachverfolgen, woher sie kommen, wie und wo sie wachsen. Kochen ist auch eine Gelegenheit für Ihr Kind, seine Sinne zu entwickeln, Geschmäcker, Gerüche und Texturen zu entdecken und feinmotorische Fähigkeiten zu entwickeln.“ Und was für eine Genugtuung ist es für Ihr Kind, wenn es die Guetzli essen kann, die es mit seinen eigenen Händen gemacht hat!

 

Ein feines Rezept: Lebkuchen mit Gojibeeren (oder Rosinen)

Roger Batalla ist nicht nur Ernährungsberater sondern auch ein guter Koch: „Ich bin selbst Vater und habe eine Menge Spass dabei, dieses Lebkuchenrezept mit meinem Sohn zu machen. Um die Aromen zu variieren, habe ich einen Teil des Zuckers durch Goji-Beeren ersetzt. Sie bringen Süsse und ein wenig Säure – was für mehr Geschmack sorgt. Wenn Sie (oder Ihr Kind) die Säure der Goji-Beeren nicht mögen, können Sie sie durch schwarze Rosinen ersetzen. Sie sind besser als die eher geschmacklosen gelben Sultana-Rosinen.“

Zutaten

    Mehl: 120 gr.

    Zucker: 60 gr.

    Kakaopulver: ½ EL

    Lebkuchengewürz: ½ EL

    Backpulver: 1 TL

    Milch: 1,25 dl

    Rapsöl ½ EL

    Gojibeeren (oder schwarze Rosinen): 1 Handvoll (ca 75-85 g)

Zubereitung

  • Mehl, Zucker, Kakao, Lebkuchengewürz, Backpulver und Gojibeeren (oder schwarze Rosinen) in einer Schüssel mischen.
  • Milch und Öl unterrühren, dann eine ausgelegte Backform (mit Backpapier oder nur etwas Butter und Mehl) füllen und nach Belieben dekorieren!

Backen

25 Minuten bei 180° im vorgeheizten Backofen. Abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Der Lebkuchen hält sich 5 Tage im Kühlschrank, gut verpackt, damit er nicht austrocknet.

Guten Appetit, und möge das Fest schön, warm und lecker sein!