In den ersten drei Lebensjahren können die Kleinen wahnsinnig viel lernen. Gleichzeitig haben sie grosse Lust, ihre Umgebung zu entdecken. Deshalb ist diese Zeit ideal, um mit ihnen verschiedene Aktivitäten auszuprobieren. Musik, Gymnastik, Schwimmen, Yoga und sogar Klettern – (fast) alles ist erlaubt!

Das hat die Natur schlau eingerichtet: Bis zu ihrem dritten Geburtstag lernen Kinder durch die Einflüsse in ihrer Umgebung wahnsinnig schnell. Welche Rolle spielen Sie als Eltern dabei? Begleiten Sie Ihr Kind und schlagen Sie passende Aktivitäten vor. Ausserdem können Sie in dieser Zeit Augenblicke voller Glück und Zärtlichkeit erleben, denn bis zum Alter von drei bis vier Jahren finden die meisten Aktivitäten in Begleitung der Eltern oder Verwandten statt.

Zu Hause können sie mit Ihrem Kind zum Beispiel beim Berühren, Schmecken, Zuhören oder Beobachten den Alltag erkunden. Für die Kleinen ist alles unglaublich aufregend, sodass sie viel lernen. Darüber hinaus können Sie Ihr Kind mit besonderen Kursen von Fachleuten an andere Aktivitäten heranführen. Ob Yoga, Gymnastik, Klettern oder Schwimmen, es gibt zahlreiche Angebote für die Kleinsten.

 

Kognitive und sinnliche Aktivitäten

Kognitive und sinnliche Aktivitäten fördern die Neugier und laden zum Entdecken ein, damit Ihr Kind seine Sinne entwickeln kann. So führt etwa die musikalische Früherziehung Ihr Kind in die Welt der Klänge ein. In der deutschsprachigen Schweiz bietet die Yamaha Music School Zürich genau wie die Musikschule Hug in Zürich Musikkurse für Kinder an, bei denen die musikalische und rhythmische Früherziehung miteinander kombiniert werden. Und auch in der französischen und italienischen Schweiz finden Sie eine grosse Auswahl an Kursen, etwa im Espace musical de Genève (von der Abteilung für Allgemeinbildung anerkannt).

Neben diesen Kursen gibt es noch viele weitere Aktivitäten, die Bewegung, Sinneseindrücke und Lernerfahrungen miteinander verbinden, etwa ein Besuch im Museum, in der Bibliothek oder ein Spaziergang in der Natur, auf einem Bauernhof oder durch einen Tierpark. Und natürlich kann man sich auch im Park wunderbar mit anderen treffen und spielen.

 

Motorische Aktivitäten

Mit diesen Aktivitäten kann Ihr Kind Selbstvertrauen entwickeln sowie seine Bewegungen und seine Haltung verbessern. Vielleicht möchten Sie es einmal mit Klettern versuchen? Klettern ist ein wunderbares Bewegungstraining, bei dem man in einer sicheren Umgebung die Schwerkraft und eigene Bewegungen erkunden kann. Ausprobieren kann man es unter anderem bei Pilatusindoor in Luzern.

Und was ist mit dem Schwimmbad? Babys lieben das Wasser! Und damit Ihr Kleines das auch in Zukunft tut und weiss, wie es sich im Wasser bewegen kann, ohne zu viel davon zu schlucken, (natürlich immer unter Aufsicht eines Erwachsenen) können Sie es beim Babyschwimmen oder den Schwimmkursen anmelden. Diese Erfahrungen im warmen Wasser sind für die Kleinen besonders angenehm, denn sie lieben die Schwerelosigkeit und das Spielen im Wasser. In der ganzen Schweiz werden zahlreiche Babyschwimmkurse angeboten, schauen Sie für die deutschsprachige Schweiz gerne auf den Seiten https://www.babyschwimmen.ch/ oder https://www.kleine-schwimmer.ch/kurse/babyschwimmen nach. 

Und schliesslich können Sie bei Aktivitäten wie Yoga oder Baby-Gymnastik selbst vielleicht nicht zu 100 % entspannen, aber auf jeden Fall mit ihrem Kind eine besondere Zeit erleben. Auf https://kids.yoga/babyyoga/ oder https://kids.yoga/kinderyoga/ finden Sie entsprechende Angebote in Zürich.

 Einen Überblick über weitere Aktivitäten mit Ihrem Baby geben Verzeichnisse wie www.freizeit.ch oder lafamily.ch (unter anderem), die Ihnen die grosse Bandbreite an Angeboten zeigen.

Können Sie sich nicht entscheiden? Dann gehen Sie ganz einfach vor: Denken Sie daran, dass es am Wichtigsten ist, Ihr Kleines möglichst selten in die Babywippe zu legen oder Lauflernhilfen zu nutzen, und dass Ihr Kind sich austoben soll. Versuchen Sie, auf Bildschirmmedien bis zum dritten Lebensjahr möglichst ganz zu verzichten (siehe unser Artikel «Bildschirmmedien für Kinder: hilfreich oder gefährlich?»). Und verbringen Sie Zeit mit Ihrem Kind, das ist ganz einfach für Sie und doch sehr anregend für Ihr Baby!